Therapie in "Corona-Zeiten"

Unsere therapeutische Arbeit lebt vom unmittelbaren Kontakt. Wir können unsere Dienstleistung nicht aus dem Home-Office erbringen sondern müssen mit dem Patienten sprechen und ihn - je nach Krankheitsbild - natürlich auch anfassen.

In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Mindestabstand gerät dies zu einem nahezu unmöglichen Unterfangen. 

Wir Ergotherapeuten haben diesen Beruf gewählt, weil wir mit Menschen arbeiten wollen, weil wir Menschen helfen und unterstützen möchten. Damit unsere Patienten/innen im Alltag, in ihrem Leben wieder besser zurecht zu kommen.

 

Schon seit einigen Wochen befinden wir uns in einem schier unlösbaren Dilemma: wir möchten gerne weiterhin für unsere Patienten/innen da sein, Ihnen die wichtige Therapie bieten, die sie benötigen. Auf der anderen Seite möchten wir niemanden durch den Kontakt gefährden.

Wir haben daher für uns entschieden, dass wir die Therapie für sehr wichtig erachten, den Schutz - insbesondere unserer älteren Patienten/innen - vor Ansteckung mit dem Corona-Virus aber als noch wichtiger empfinden. Aus diesem Grunde haben wir eine Behandlungspause bis Ende dieser Woche (27.03.) beschlossen.

 

Die Bundesregierung hat auch gestern wieder neue Richtlinien für die Bevölkerung verabschiedet. Im Punkt 7 Ihrer Ansprache hat die Bundeskanzlerin gesagt, dass "medizinisch notwendige Behandlungen weiterhin möglich bleiben". Aktuell legen wir diese Aussage so aus, dass wir weiterhin für unsere Therapie arbeiten dürfen/sollen. Daher haben die Inhaber der get-ergo beschlossen, spätestes ab Mittwoch, den 01.04.20 wieder für Sie da zu sein. Die Schutzmaßnahmen werden noch einmal erhöht (Mundschutz, Handschuhe), um Ihre und unsere Sicherheit so gut wie möglich zu gewährleisten.

Zudem wird sich die Behandlung in einigen Fällen auch mit Abstand durchführen lassen können. 

 

Seit wenigen Tagen ist seitens der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch die Teletherapie bzw. auch die Videotherapie erlaubt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage macht dieses Vorgehen auch durchaus Sinn.

Konkret bedeutet dies: unsere Bürodamen werden diejenigen Patienten/innen kontaktieren, bei denen nach unserer Einschätzung die Tele- bzw. Videotherapie sinnvoll sein könnte und nach Ihrem Einverständnis fragen. Zudem werden wir nach einer E-Mail-Adresse fragen.

Auch Sie können sich gerne bei uns melden, wenn Sie diesen Text gelesen haben und der Meinung sind, dass Sie von der Tele- bzw. Videotherapie profitieren wollen.

Parallel arbeiten wir mit Anbietern von zertifizierter Software an den entsprechenden technischen Lösungen. Die Tele- bzw. Videotherapie kann eine wirklich sinnvolle Überbrückung sein, bis der "Normalzustand" im Land wieder hergestellt ist. 

 

Wir möchten gerne - so gut es eben geht - für Sie da sein, um diese schwierige Zeit für Sie nicht zu einer zu langen therapiefreien Zeit werden zu lassen.

 

 

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